Blauäugig                

Text: E. Menge/Musik: J. Menge, August 04

So manches ha’m wir ausprobiert,
so vieles wurde durchstudiert.
In Nächten durch- und durchgekaut,
wir waren leis, doch meistens laut.
So mancher Traum verflog schon bald
und über all dem wird man alt.               

Wir haben uns den Kopf verdreht,
ein neuer Wind hat uns bewegt.
In Nebelschwaden eingehüllt
ha’m wir Veränderung gefühlt.
So mancher Sturm hat sich gelegt,
ha’m uns seit Jahren nicht bewegt!             

Da kommt der Tag, da siehst du dich
so voller Zweifel fragend um,
du siehst dem Spiegel ins Gesicht
und siehst die Frage leis und stumm:

Wo ist die Kraft, die in mir war?
Wo ist die Hoffnung froh und hell?
Doch, doch da ist noch was von da!             

Ich möchte die Hoffnung mir bewahrn
Auch ausgetret’ne Gleise fahrn.
Will wieder klein sein wie ein Kind
Und meine Fahne hängt im Wind.
Such Leichtsinn und den Übermut,
ein bischen blauäugig tut gut!

Da kommt der Tag...

Wo ist die...